Der Weg zur Côte d’Azur

Am Donnerstag sind wir früh aufgestanden, haben noch ein letztes Mal in unserer Wohnung gefrühstückt, und sind dann auf die A96 Richtung Lindau aufgefahren. Tagesziel: Genfer See.

Den Weg nach Bregenz kenn ich eigentlich gut. Letzte Ausfahrt vor Österrreich nehmen und dann durch Lindau entlang an der Küste nach Bregenz um der Pickerl-Pflicht zu entgehen. In Bregenz dann weiter zum Grenzübergang St.-Margarethen in die Schweiz. Hier wird tatsächlich auch noch kontrolliert. Von dort dann wieder Autobahn.

Am späten Nachmittag waren wir dann endlich am Genfer See. Dann schnell noch das neue SUP-Board aufgepumpt und ab in den See, oder besser gesagt aufs Brett. Denn der See war noch sehr kalt.

Erster Test des neuen SUP-Boards

Dann noch ein Eis, eine Milch und einen Kaffe im Campingplatz-Supermarkt für stolze 10EUR gekauft! Die Schweiz eben. So macht Urlaub nicht wirklich Spaß.

Am nächsten Tag ging es dann nicht ganz so früh weiter. Erstmal ein Baguette und ein Pain-au-Chocolat für 5 EUR gekauft und die Gebühr für den Campingplatz gezahlt: 38 EUR. Aargg!

Heutiges Tagesziel: Irgendwas hinter Grenoble.

Kurz hinter Genf beginnt auch schon Frankreich. Kein Mensch am Grenzübergang zu sehen, freie Fahrt. D.h. freie Fahrt eigentlich nur bis nur nächsten Mautstation. Und die Maut ist richtig saftig, für ne gefühlte Std auf der Autobahn mussten wir über 10EUR zahlen.

Nach ca. 2 Std Fahrt waren wir dann auch schon in Grenoble und haben uns etwas die Stadt angesehen und etwas zu Mittag gegessen. Meiner Meinung nach die besten Fleischpflanzerl die ich je gegessen hatte (sorry Mama).

Weiter Richtung Süden sind wir dann auf einem kleinen idylischen Natur-Campingplatz gelandet. Die letzten Paar Meter haben wir sogar noch ein paar junge französische Anhalter mitgenommen. Und das alte Vorurteil wurde wieder einmal bestätigt: Englisch-Kenntnisse gleich null. Ich kann mehr französisch als die englisch. Schon irgendwie traurig.

Camping Belle Roche

Schon toll wenn im Umkreis von 20m kein anderer Camper steht.

Am nächsten Tag sind wir dann zeitig aufgestanden. Frühstück gabs schon um 8:00 (zum Vergleich: Baguette hier für 1,10EUR), da wir einen weiten Weg vor uns hatten. Es sollte weiter die Route Napoleon durch die Haute-Provence Richtung Süden gehen. Tagesziel: irgendein Campingplatz am Meer.

Die Route war schön aber auch anstrengend. Vor allem für den Beifahrer, da sehr viele Serpentinen zu fahren waren. Hier ein paar Bilder von der Route Napolen.

Na, noch niedriger als 2,70m?
Haute-Provence
Verdon Schlucht
Haute-Provence

In Grasse wollten wir eigentlich einen kurzen Stopp machen und uns mal eine Parfum-Manufaktur ansehen. Leider haben wir einfach keinen Parkplatz gefunden. Nach 20min haben wir dann entnervt aufgegeben. Das Meer war schliesslich auch schon in Sichtweite, also lieber schnell noch die letzten Abendstunden dort verbringen.

Inzwischen sind wir auf auf einem kleinen Campingplatz, direkt am Meer, in einer geschützten Bucht Nahe St. Raphael. Jetzt ist erstmal ausspannen angesagt.

Gefahrene Kilometer: 1141

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