Ikea Museum und Ekna Naturcamping

Von Kopenhagen sind wir über die Öresund Brücke nach Malmö gefahren. Dort haben wir eine Nacht auf einem Campingplatz verbracht. Früh morgens sind wir dann zum Ikea Museum in Älmhult aufgebrochen.

Das Ikea Museum gibt es erst seit einem Jahr. Es ist in dem Haus untergebracht in dem der Gründer Ingvar Kamprad sein erstes Möbelgeschäft eröffnet hatte. Es zeigt die gesamte Geschichte des Unternehmens Ikea. Einige Dinge die mir in Erinnerung geblieben sind:
– Für das Möbeldesign hat Ingvar Kamprad häufig Dänen beschäftigt da es dort sehr fähige Designer gab/gibt.
– Die schwedische Möbelindustrie hatte sich großteils geweigert für ihn zu fertigen. Daher wurden/werden viele Möbel in Polen gefertigt.
– Er setzte konsequent auf Innovation. So wurde versucht aus den Kronen von Birken noch etwas verwertbares herzustellen. Auch verwendetete Ikea als eine der ersten Firmen überhaupt vollautomatisierte Transportroboter in den Logistikzentren.
– Der Kartoffelbrei zu den Köttbullarn schmeckt in Schweden einfach besser
– Köttbullarn spricht man “Schöttbullarn” aus

Nach dem Museumsbesuch sind wir weiter zu einem Campingplatz den ich von meinem Kollegen und Schweden-Experten Felix empfohlen bekommen hatte. Ekna Naturcamping.

Der Campingplatz hat nur 30 Stellpätze die sich gleichmäßig über ca. 2 Kilometer Seeufer verteilen. So hat jeder richtig viel Platz und der Nachbar stört garantiert nicht. Es gibt keine Rezeption. Man sucht sich einfach seinen Platz und hinterläßt das Geld in einem Briefumschlag wenn man wieder abreisst. Wow. Sowas hatten wir noch nicht erlebt.

Hier ein paar Bilder:

Unser Stellplatz aus der Luft
Julia beim Stand-Up-Paddeln
Unser Stellplatz vom Wasser aus gesehen

Diese Idylle hat mehr denn jeh dazu eingeladen mal einfach nichts zu tun. Und so haben wir dann auch 5 Tage lang praktisch nichts gemacht. Nur gelesen, gepaddelt, mit der Drohne gespielt, Holz gehackt, Feuer gemacht, gegrillt und gekocht.

Vielen Dank Felix für den tollen Tipp!

 

 

 

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